Häresie, Atome und Transsubstantiation

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Scientist

Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Scientist » Sonntag 1. März 2009, 22:34

Die Transusbtantiation ist eine katholisches Dogma.
Wer aber als Wissenschaftler an Atome glaubt, glaubt auch, daß
Form und Substanz nicht trennbar sind. Kurz gesagt, jeder moderne
Wissenschaftler, ZB jedwr Chemiker, leugnet eigentlich die
Transsubstantiation, ist also häretisch, und daher exkommuniziert.

Gibt es zu diesem Thema Veröffentlichungen oder
Stellungnahmen?

MfG

Scientist

Arletta Bolesta

Re: Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Arletta Bolesta » Dienstag 3. März 2009, 11:30

Guten Tag,
wenn wir ueber Transsubstantion sagen, geht es nicht um das Wissen sondern um den Glauben. Es gibt Unterschied zwischen Wissen und Glauben, aber es bedeutet nicht, dass es Gegensatz zwischen ihnen gibt. Noch mit anderen Woertern: Wissen kommt zu einem Bereich, das weiter mit Geheimnis gebunden ist, und in diesem Moment oeffnet man Bereich fuer den Glauben. Darueber kann mann u.a. in Enzyklika "Fides et Ratio" lesen.

Gast

Re: Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Gast » Mittwoch 4. März 2009, 01:08

Arletta Bolesta hat geschrieben:Guten Tag,
wenn wir ueber Transsubstantion sagen, geht es nicht um das Wissen sondern um den Glauben. Es gibt Unterschied zwischen Wissen und Glauben, aber es bedeutet nicht, dass es Gegensatz zwischen ihnen gibt. Noch mit anderen Woertern: Wissen kommt zu einem Bereich, das weiter mit Geheimnis gebunden ist, und in diesem Moment oeffnet man Bereich fuer den Glauben. Darueber kann mann u.a. in Enzyklika "Fides et Ratio" lesen.
Sorry, ich suche eine Antwort nach dem Kirchenrecht! Es ist eindeutig, daß es Widersprüche zwischen Glauben und Wissen gibt Man weiß zB, daß es keine Engel gibt, oder daß es Atome gibt. Man weiß also, daß die Transsubstantiation falsch ist. Die Konsubstatntiation wäre eher mit der Wissenschaft zu vereinen. Aber Konsubstantiation ist protestantisch, Transsubstantiation katholisch. Es gibt meines Wissens keine Art und Weise, den Widerspruch zwischen Atomen und
Transsubtantiation aufzulösen. Oder den zwischen Energie- und Impulserhaltung und der Existenz von Engeln.

Es gibt noch mehr solche Beispiele aus dem Katechismus. Aber diese beiden sollen hier reichen. Die Frage ist ganz einfach: ist ein Chemiker nach 1364 CIC latae sententiae exkommuniziert oder nicht?

Arletta Bolesta

Re: Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Arletta Bolesta » Donnerstag 5. März 2009, 11:29

Guten Tag,
Zu Beginn soll man nach Breviarium Fidei (VII 298-299; VII 301) greifen. Dort liest man gerade ueber Transsubstantion. Wenn Katholik diese Wahrheit ablehnt, bedeutet es um Excomunicatio.

Wenn es dagegen um Kirchenrecht geht, kann man um Haeresie und diese kirchliche Strafe unter greifbaren Bedingungen sagen. Also am Anfang muss eine Person zur katholischen Kirche gehoeren; dann muss sie auch diese Wahrheit ablehnen oder daran hartnaeckig zweifeln. Was "hartnaeckig" bedeutet. Dieses Wort bedeutet, dass diese Person genau weisst, dass katholische Kirche diese Wahrheit zum Glauben gibt (also geht es nicht um solche Situation, waehrend der eine Person irrt, oder es geht auch nicht um Unwissenheit). Weiter, diese Pesron soll ihre Meinung ausserhalb enthuellen, damit andere Menschen es wissen.

Deshalb habe ich anfangs ueber Unterschied zwischen Glauben und Wissen geschrieben. Mit anderen Woertern: eine Person kann sowohl z.B. Chemiker als auch Glaeubiger sein.

Gast

Re: Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Gast » Freitag 6. März 2009, 19:59

Arletta Bolesta hat geschrieben:Guten Tag,
Zu Beginn soll man nach Breviarium Fidei (VII 298-299; VII 301) greifen. Dort liest man gerade ueber Transsubstantion. Wenn Katholik diese Wahrheit ablehnt, bedeutet es um Excomunicatio.

Wenn es dagegen um Kirchenrecht geht, kann man um Haeresie und diese kirchliche Strafe unter greifbaren Bedingungen sagen. Also am Anfang muss eine Person zur katholischen Kirche gehoeren; dann muss sie auch diese Wahrheit ablehnen oder daran hartnaeckig zweifeln. Was "hartnaeckig" bedeutet. Dieses Wort bedeutet, dass diese Person genau weisst, dass katholische Kirche diese Wahrheit zum Glauben gibt (also geht es nicht um solche Situation, waehrend der eine Person irrt, oder es geht auch nicht um Unwissenheit). Weiter, diese Pesron soll ihre Meinung ausserhalb enthuellen, damit andere Menschen es wissen.

Deshalb habe ich anfangs ueber Unterschied zwischen Glauben und Wissen geschrieben. Mit anderen Woertern: eine Person kann sowohl z.B. Chemiker als auch Glaeubiger sein.
Nun, jeder Chemiker weiss, daß die Transsubstantiation unmöglich ist. Er weiß das auch sehr hartnäckig. Viele schreiben ja auch Chemiebücher, und in denen kommen Atome vor. Also ist jeder katholische Chemiebuchautor ein Häretiker, weil er das hartnäckig denkt und sogar öffentlich bekanntgibt. Dasselbe gilt für jeden katholischen Chemielehrer. Man kann also als katholischer Chemiker Gläubiger sein, man ist abver auf jeden Fall Häretiker und exkommuniziert...

Arletta Bolesta

Re: Häresie, Atome und Transsubstantiation

Beitrag von Arletta Bolesta » Sonntag 6. Dezember 2009, 23:15

Guten Morgen,
ich kann dem nicht zustimmen, was Sie geschrieben haben.

Also, jeder Wissenschaftler weisst auch genau, dass das Wissen, das er besitzt, begrenzt ist; er weisst auch, dass das Wissen sich entwickeln kann. Noch anders: wenn ich dem zustimmen wuerde, was Sie geschrieben haben, koennte es bedeuten, dass es nur die Wahrheit ist, was wir empirisch erfahren. Also andere Sachen, die wir empirisch nicht erfahren koennen, oder die wir nicht beruehren (sehen, hoeren) koennen, weil wir nicht imstande sind, nicht existieren, also man koennte dann auch sagen, dass ueberhaupt Inhalt von Glauben nicht existiert. Warum sind also viele Wissenschaftler glaeubig? Sie sind glaeubig, weil sie wissen, dass Wirklichkeit nicht nur Wirklichkeit ist, die wir hoeren, sehen oder anders empfinden. Es gibt also Wirklichkeit, die existiert, jedoch, die wir nicht persoenlich sehen, hoeren oder beruehren.

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