Firmung - Rolle der Eltern

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dalet
Beiträge: 3
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Firmung - Rolle der Eltern

Beitrag von dalet » Freitag 25. September 2015, 20:56

Hallo, ich hätte eine Frage:
meine Tochter (11 Jahre) ist katholisch getauft, Mann ehemals evangelisch, aber schon vor Jahren ausgetreten, ich katholisch.
Da ich mit vielem, was derzeit in der Kirche läuft, nicht einverstanden bin, überlege ich, aus der katholischen Kirche auszutreten.
Kann meine Tochter dann trotzdem gefirmt werden?
Bei der Taufe wurde uns erklärt, die Taufe sei möglich, weil ich die katholische Erziehung übernehme. Wenn ich aber nun austrete, würde ich ja wortbrüchig, und unsere minderjährige Tochter hätte niemanden mehr, der die Erziehung übernimmt.
Da Firmung und Taufe irgendwie zusammen gehören, mache ich mir nun Sorgen. Ich hoffe, SIe können mir einen Rat geben.

Arletta Bolesta
Beiträge: 90
Registriert: Montag 4. April 2011, 10:15
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Re: Firmung - Rolle der Eltern

Beitrag von Arletta Bolesta » Samstag 26. September 2015, 07:10

Guten Morgen,
ich werde Can. 892 und 893 zitieren:

Can. 892 — Dem Firmling soll, soweit dies geschehen kann, ein Pate zur Seite stehen; dessen Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß der Gefirmte sich wie ein wahrer Zeuge Christi verhält und die Verpflichtungen, die mit diesem Sakrament verbunden sind, getreu erfüllt.

Can. 893 — § 1. Damit jemand den Patendienst ausüben darf, muß er die in can. 874 genannten Voraussetzungen erfüllen.

§ 2. Es empfiehlt sich, daß als Pate herangezogen wird, wer denselben Dienst bei der Taufe übernommen hat.

Also, wie Sie sehen, Ihre Tochter darf Firmung bekommen. Es waere wichtig, dass Sie (wenn Sie aus der KK austreten werden) Ihrer Tochter keine Hindernisse machen (es geht um solche Situation - z.B. - wenn Kind Firmung bekommen will, seine Eltern sind dagegen, man kann in dieser Situation eine Frage stellen, ob solche Umgebung contra dem Kind nicht sein wird, dieses Kind bliebt doch zu Hause, bei ihren Eltern; wie ich sehe: es wird zu solcher Situation bei Ihnen nicht kommen, das kann ein zusaetzlich Argument sein).

Mit freundlichen Gruessen
Arletta Bolesta
kirchliche Anwaeltin

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